Mexicoreise zu den Pyramiden 2006

Erfahrungsberichte


Als ich mir vor 1,5 Jahren meinen Laptop zulegte, suchte ich mir als Bildschirmhintergrund etwas besonders Schönes aus: Karibikidylle mit türkisblauem Meer, weißem Sand und Palmen. Meinen "Arbeitsplatz" legte ich genau zwischen zwei Palmen auf eine kleine Insel mitten im Meer....

Es war meine Mutter, die mich im Jänner darauf ansprach, ob ich nicht "mit nach Mexiko" fliegen wollte. Eigentlich hatte ich keine große Reise geplant und wenn, dann wäre sie nach Australien gegangen. Als sie mich eine Woche später nochmals fragte, buchte ich aber doch sofort. Schamanisch Arbeiten in Yucatan hatte schon seinen Reiz. Das war 3 Wochen vor Reisebeginn.

Wir kamen erst spät am Abend in unserem "Hotel" an und ich meinte, im Paradies zu sein. Kleine, palmblattgedeckte Cabanas fügten sich harmonisch in ein weitläufiges mit Palmen durchsetztes und von Kerzen beleuchtetes Grundstück auf Sand ein. Es war eine Vollmondnacht. Ich stellte meinen Koffer ab, packte meinen Schlafsack und meine Luftmatratze aus und suchte mir einen Platz am Strand, an dem ich unter einem klaren Sternenhimmel eine wunderbare Nacht verbrachte. Das hielt ich auch die nächsten Nächte so.

Wir hatten eine wunderbare Zeit. Ich glaube, besser hätte der Mix aus Programm und Freizeit, schamanischem Arbeiten und Ausflügen, etc. nicht sein können. Selbst für Individualisten wie mich blieb genügend Zeit, auf eigene Faust ins Land hinein zu schnuppern. Ich hatte wirklich schöne Erlebnisse - Höhepunkt dabei waren sicherlich die Delfine und Riesenschildkröten, die ich bei einem Bootsausflug sah. Viel hätte da nicht mehr gefehlt, und ich hätte losgeheult.

Die gemeinsamen Ausflüge mit der Gruppe waren lustig und immer mit schamanischem Hintergrund, was zur Folge hatte, dass wir sehr achtsam waren und all diese Ausflüge total bewußt erlebten. Wenn ich an die Kraft denke, die von Chichen Itza (die berühmteste Mayaruinenanlage und gleichzeitig Herzchakra der Welt) ausgeht, dann durchströmt mich jetzt noch eine einzigartige tiefe Ruhe. So einen Platz zu sehen und vor allem zu spüren ist schon toll!

Durch unsere Mietautos waren wir mobil und konnten jederzeit nach Herzenslust herumfahren und Land und Leute kennen lernen. Das Klima um diese Jahreszeit ist höchst angenehm, so wie es bei uns im Sommer sein sollte. Das Wasser super warm. Wir "arbeiteten" am Strand. Etwa eine Stunde Fußmarsch von unserem "Hotel" entfernt an einem Platz, an dem kaum noch Menschen vorbeikamen, dafür aber Schildkröten zur Eiablage. Da habe ich das erste Mal ein Feuer im Sand gemacht! Wir haben uns dort mit den Elementen verbunden, verschiedene Rituale gemacht, gesungen und getanzt (das war edel: wir wurden ganz original von 2 Azteken in deren Zeremonien eingeführt!).

Ein Ritual z.B. wo wir den Auftrag bekamen, Erlebnisse mit den Personen die uns verletzten oder denen wir weh getan haben, abzuschließen, in dem wir ihnen verziehen bzw. sie um Verzeihung baten. Das tat natürlich jeder für sich im Stillen. Diese Themen haben wir dann dem Feuer übergeben. Ich habe das als sehr befreiende Zeremonie erlebt. Das ist sicher ein Erfolg, den ich aus Yucatan mit in meinen Alltag nehmen konnte. Wenn ich heute in mein Herz schaue, erlebe ich es befreit und offen. Sicher, ich weiß schon, die Arbeit geht weiter. Dafür bin ich ja in der Jahreslerngruppe von Sonia.

Das war nicht die einzige Zeremonie. Und sie alle heilten diverse verletzte Anteile in uns. Es ist schön zu sehen, dass Wunden heilen dürfen! Dass man sogar Kraft aus ihnen schöpfen kann. Ich habe mich so ganz gefühlt in diesen 2 Wochen in Yucatan. Und beim Schreiben jetzt erlebe ich das alles wieder und bin dankbar dafür.

Ach ja, warum die Einführung mit dem Laptop? Nun, genau so hat es ausgesehen! Ich war in Yucatan an einem Platz, der meinem Bildschirmhintergrund so ähnlich war, dass ich platt war. So schnell kann´s gehen! 1,5 Jahre Karibik am Bildschirm und schon bist du dort! Ich überlege gerade, welche Bild ich mir nun hinaufspielen soll... vielleicht ein Känguruh oder den Ayers Rock? Oder doch den Mann meiner Träume... Ein hübsches Häuschen am Meer oder doch besser ein - ???

Monika


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Reise zum Regenbogen
ist eine Reise zum Ursprung der Welt, zum eigenen Ursprung.

Mit Sonia Emilia nach Mexiko fahren, heißt nicht nur, ihr in die Ferne, in das wunderbares Land Mexiko, in die paradiesische Umgebung von Robertos Shambala Petit Hotels zu folgen, sondern gleichzeitig auch, mit ihr die in uns beheimatete Seelenlandschaft zu betreten, in der man sich selbst in einer neuen und bisher unbekannten Art begegnet.

Shambala
der Platz, an dem der Regenbogen entstanden ist, der Beginn von allem, ein Sich-neu-Finden und Wieder-Finden. Ein Ort der Suche und der Fragen. Dort, wo man Altes zurücklässt, um Neues auf und mitzunehmen. Ein Platz für Abschied und Begegnung. Ein Ort des Loslassens und der Transformation, der Schwäche und der Stärke. Ein Platz des Glaubens und des Erkennens von falschen Annahmen. Spiegel aller Spektralfarben, der Finsternis und des Lichts.

Ort der Elemente
Das Feuer – die männliche Kraft, der wir das Alte überlassen können, die es auslöscht und von uns nimmt. Der wir unsere dunklen Seiten übergeben, damit das Feuer uns wärmt und transformiert.

Das Wassser – das weibliche Element, in das wir eintauchen, das uns ganz annimmt, das uns als ganzes Treiben lässt, unsere Wunden reinigt und die Seele fließen lässt. In der wir wieder ursprünglich geborgen sind.

Die Luft - der Wind – die Stimme der Geister, der uns unermüdlich entgegenbläst, auch des Nächtens durch die Cabana pfeifft, ruhelos, so wie wir selber.

Die Erde – jeder Sand, jener weibliche Nährboden, aus dem wir kommen, der uns trägt und in dessen Sand wir Kokusnüsse finden, an denen wir uns laben und in dessen Wärme wir uns beim Anbeten der Sonne fallen lassen.

Ort der Rituale

Das Medizinrad
Wir folgen dem in den Sand gezeichneten Kreis zum Klang der Trommel bis wir an jener Himmelsrichtung Platz nehmen, die in unserem Leben zur Zeit die stärkste Bedeutung hat. Ich bleibe im Südosten stehen, im Liebhaber, der zwischen Freiheit und Liebe liegt und Jetzt und einen Neubeginn bedeutet.

Das Seelenlied
Um sein Seelenlied zu finden geht man in sich und lauscht solange, bis die Töne von selber zu erklingen beginnen. Ich finde mein eigenes Kraft- und Freiheitslied, indem ich am Strand im Regen entlanglaufe. Jeden Abend singe ich es vor dem Schlafengehen bei Kerzenschein.

Das Krafttier
Um unser Krafttier zu finden, begleitet uns Sonia auf einer Trommelreise. Meines braucht lange bis es sich zeigt – es ist eine Krähe, ein Tier, das uns die Schattenseiten aufzeigt, aber uns auch aus der Finsternis holt und uns bei große Veränderungen begleitet. Ich bin diesem Tier sofort gefolgt.

Die Heilzermonie
Mit einem großen Anliegen unterstützt mich die Gruppe in einer Heilzeremonie, bei der Sonia Kontakt mit den Geistern aufnimmt. Eine tiefe Ergriffenheit und Dankbarkeit begleitet mich bis heute.

Ort der Maya
Die Pyramiden – jene wundersamen Gebilde aus Stein, die das ewige Geheimnis der Götter und Ahnen hüten, deren magische Kraft aber tief aus dem Inneren strahlt und deren Größe uns mit dem Himmel verbindet. Die Pyramide der Schlangengöttin, die den Mittelpunkt von Chicen Itza bildet, hat jene die Kraft, an der wir uns aufrichten können für ein Leben in Einklang und Liebe.

Der Urlaub
An einem paradiesischen Platz am karibischen Meer, dem man jeden Morgen mit einem Schritt aus der eigenen Cabana erblickte, während der warme Sand wohltuend die Fußsolen massiert. Jeden Tag blickt man in eine Welt, in der die Sonne scheint, das Meer rauscht und die Reier am Himmel nach Fischen jagen, man legt sich ans Meer, lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen und ist mit sich und der Welt zufrieden.

Die Rückkehr
Wenn man wieder daheim ist, nach 15 Tagen Sonnenschein der Karibik, des kristallblauen Meeres, des weißen Sandes, den Sternenhimmel und des unermüdlichen Windes, was ist es, an das man sich erinnert? Was ist es, das bleibt? Was ist anders, als vor der Reise? Ist etwas anders?

Ja, irgendetwas hat sich verändert – die Art, die Welt zu sehen, zu spüren, vor allem aber sich selbst. Es ist, als ob man eine Tür in sich selber geöffnet hat und durch sie hindurch, die Welt mit anderen Augen sieht. Nicht wie durch eine rosarote Brille und auch nicht als eine man eine dunkle auf, vielmehr, als ob man die Dioptrien getauscht hätte, klarer, unbestechlicher, genauer sieht. Und nicht alles, was man sieht erscheint schön, vielmehr werden Risse wahrgenommen, Lücken, Brüche. Alte Unzulänglichkeiten, über die man sich bisher scheinbar mühelos hinwegbewegt hat, die man nicht als solche erkannt hat oder erkennen wollte, sowie neue Möglichkeiten, auf die man mit Erstaunen blickt, auch wenn sie längst da waren, nur der Blick auf sie verstellt war.

Die Reise
Wer sich mit Sonia Emilia auf den Weg nach Mexiko macht, begibt sich unweigerlich auf eine Reise, auf eine ferne Reise, aus der ein Zurückkommen ist das alte Bekannte nicht mehr möglich ist. Denn selbst wenn man wieder heimkommt, ist man noch immer auf dieser Reise, diesem Weg.

Ursula


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tulum 2006

Für mich war es nach 2005 die zweite Reise nach Yucatan mit Sonia. Finanziell passte es mir nicht so gut, da ich ein neues Auto brauchte, aber im nachhinein denke ich mir, man wird immer wieder geprüft wie ernst einem die eigene Vision ist.
Erwartungen hatte ich keine, außer das ich vom letzten Jahr wusste wie gut diese "Auszeit" der Seele tut. Auch freute ich mich darauf diesmal mehr herumzufahren und Mayastätten die ich noch nicht kannte zu erkunden. Außerdem kenne ich auf der Erde keinen besseren und schöneren Platz um zu lernen.
Bei der Ankunft in Cancun wurde mir mitgeteilt, dass mein Gebäck in München vergessen worden ist und es ein paar Tage brauchen würde bis es ankommt. Für mich war es schon wieder eine Prüfung die mir zeigen sollte, dass man auch ohne Kraftgegenstände [Hilfsmittel] in die eigene Kraft kommen kann.
Die ersten paar Tage hatten wir es kühl und konnten nicht baden und mein verletztes Ego sagte sich, bevor meine Badehose nicht ankommt brauchen wir kein Badewetter.
2005 waren die Teilnehmer alles Leute die selbst schon lange auf dem schamanischen Weg sind. Bei der heurigen Gruppe waren bis auf ein paar Ausnahmen nur Teilnehmer für die praktischer Schamanismus Neuland war. Es war eine super Erfahrung für mich zu sehen, egal wie lange ein Mensch dem spirituellen Weg folgt oder nicht, dass Sonia unbeirrt den Spirits vertraute und wusste, dass alles seinen Sinn hat und passt so wie es ist. Ja jeder bekommt seine Lehren die er braucht und solange bis er lernt und niemand kann sich diesen Lernprozessen entziehen.
Am Anfang machten wir eine Trommelreise mit der Frage warum wir hier sind. Ich bekam die Antwort, ich sollte eine Schlange die sich beim Visionsdreamdance eingenistet hat erwecken. [Was mir leider bis heute noch nicht so richtig gelungen ist.] Auch sagte Sonia, bei denen die bei der Trommelreise etwas mit Schlangen zu tun hatten ist eine Auszeit dringend notwendig.--> Diese Auszeit bekam ich zwei Wochen nach der Rückkehr. Leider durch einen Unfall.
Unser erste Ausflug führte uns nach Chichen Itza. Dieser Ort stellt das Herzchakra der Erde dar und enthält alle Energien die man für ein für ein glückliches Leben in Liebe braucht.
Auch war es früher eine Initationsstätte die von Indianern von Nord- bis Südamerika bepilgert wurde.
Als wir bei der Pyramide ankamen musste ich sofort hinstürmen und sie mit den Händen berühren. Im gleichen Augenblick als ich sie berührte sah ich um meine Hände und der Pyramide einen grünen Energiemantel."Endlich wieder ein Zeichen, die ich so sehr brauche um auf dem Weg zu bleiben." Meine erste Reaktion ist es immer so zu tun als ob eh nichts wäre und alles logisch zu erklären versuchen. Doch intuitiv wusste ich, dass die Reise für mich passt und die Spirits mir wohlgesonnen sind.
Die nächsten Tage ging ich schon frühmorgens immer am Strand spazieren und musste viel weinen. Teils wegen der Schönheit der Erde die ich so liebe, teils war ich traurig weil mir die ganzen Zeichen und Visionen die ich bekommen hatte wieder in den Sinn kamen die ich im Alltagsleben so leicht vergesse. Auch dacht ich mir ein guter Tag beginnt mit weinen um immer wieder das Herz reinigen zu können und das Feuer neu zu entzünden.[Was gibt es schöneres als ein offenes Herz zu haben und die eigene Herzenergie und Liebe spüren zu können?]
Auch durfte ich das erste mal hinter die Gitter zu den Regenbogenspirits reisen. Das zu beschreiben ist leider unmöglich das muß jeder für sich selbst erleben.

Durch meine "Auszeit" sind sehr viele Prozesse in Gang gekommen und ich habe schon vieles verarbeiten können, doch ich bin schon wieder urlaubsreif.

Da muß ich wohl bis nächsten Februar warten...

Liebe Grüße Martin


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Tanz mit dem Regenbogen

Eines Morgens stand ich auf, zog meine Turnschuhe an und ging laufen. Ich lief den Strand entlang und genoß das Erwachen des Tages - das Sonnenlicht, die Wellen des Meeres, hin und wieder ein paar Dukane, die sich gerade ihr Frühstück aus dem Meer fischten- begleiteten mich bei meinem Morgenlauf.

Die Landschaft so wie man sie von den kitschigen Karibikurlauben kennt: weißer Sandstrand, türkisfarbenes Meer und Palmen. Plötzlich fing es leicht zu regnen an. Es störte mich nicht weiter, ganz im Gegenteil ich genoß diese "warme Dusche". Aber allmählich ging der Regen in einen kräftigen Schauer über, und es wurde etwas dunkel. Ich lief weiter, denn unterstellen konnte ich mich sowieso nirgends. Ich kam mit der Zeit zu dem entlegenen Strandstück, wo wir immer "arbeiteten" als plötzlich wieder die Sonne hervorkam und der Regen genauso plötzlich aufhörte, wie er begonnen hatte.

Plötzlich sah ich einen Regenbogen am Himmel - einen wunderschönen, großen Regenbogen, der in kräftigen Farben strahlte - meine Freude war so groß, daß ich zu hüpfen und tanzen begann. Ich tanzte am Meer entlang, lachte und weinte vor Freude. Und dann am Ende des ersten Regenbogens, erlebte ich wie sich ein neuer Regenbogen anschloß - ich konnte es kaum faßen. Es war einzigartig. Immer wieder schloß ich die Augen und öffnete sie um zu schauen, ob er wirklich noch da ist, oder ob es eine optische Täuschung ist. Aber die Regenbögen blieben da, ganz im Gegenteil, fast so als ob sie meine Zweifel gespürt hätten, sie wurden noch mehr, und strahlten noch prächtiger. Und auf das Ende des einen Regenbogens, begann der Anfang für den nächsten Regenbogen, den ganzen Weg zurück bis zu unserer Unterkunft.

Ich kann heute nicht mehr sagen, wieviele es waren, aber es ist auch gar nicht wichtig, denn sie waren ganz einfach da, und ihre Anwesenheit hat mich auf unbeschreibliche Art und Weise berührt und erfüllt. Aber erst jetzt, wo ich wieder zurück in Wien bin, und daran zurückdenke, erkenne ich in diesen vielen Windungen der Regenbögen die Regenbogenschlange. Ich bin zutiefst dankbar für dieses Erlebnis, daß ich mit meinen Augen und meinem Herzen sehen durfte - für mich hat eine tiefe Berührung stattgefunden, eine Berührung mit der Regenbogenkraft.

Zdenek Brigitte


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos Mexico 2006